Ob wärmend und heiß im Winter oder eisgekühlt im Sommer: Ein Tee schmeckt immer. Recherchen und Stichproben des NDR-Verbrauchermagazins „Markt“ haben jedoch nun etwas offenbart, das Tee-Trinkern gar nicht gefallen dürfte: Kräuter- und Kamillentees namhafter Hersteller sind teilweise mit Pflanzengiften verunreinigt.
In einer Stichprobe von 13 gängigen Kräuter- und Kamillentees wurden in sechs Teesorten von Discountern und Supermärkten sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) entdeckt. Diese können zu Leberschädigungen und Leberkrebs führen.
Edmund Maser, Professor am Institut für Toxikologie der Universität Kiel sagte dem NDR: „Es besteht die Möglichkeit, dass geringste Mengen ausreichen, um Krebs zu verursachen.“ Er fordert, dass jegliche Lebensmittel – so auch Teesorten – frei von PA sein sollten.
„Bereits zwei Tassen pro Tag überschreiten Grenzwert“
Die Gifte sind in Unkraut enthalten, das zwischen den Teekräutern wächst und mit der Ernte in den Tee gelangen können. Zwar gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert für PA in Lebensmitteln.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat jedoch eine Höchstaufnahmemenge errechnet. Diese liegt bei einem 70 kg schweren Erwachsenen bei 0,42 Mikrogramm pro Tag.
Bei den Untersuchungen für „Markt“ hat das Labor Werte von bis zu 1,7 Mikrogramm PA pro Liter gemessen. Mit einer großen Tasse Tee hat man in diesem Fall die Höchstaufnahmemenge somit schon erreicht (Pharmalobby zittert! Britische Medien berichten über eine Frau, die Krebs mit Kurkuma besiegte (Video)).
Bei folgenden Marken wird den Auswertungen zufolge der Grenzwert überschritten:
Pfefferminztee von Rewe: Mit 0,67 Mikrogramm enthaltenen PA wird der vom BfR vorgegebenen Grenzwert um 57 Prozent überschritten.
Kräutertee von Edeka: Hier wurde die zweithöchste Menge an PA entdeckt. Demnach überschreiten bereits zwei Tassen am Tag den empfohlenen Grenzwert.
Edeka weist darauf hin, dass es keinen gesetzlich festgelegten Grenzwert gebe. Dennoch wolle das Unternehmen mit seinem Lieferanten ein Minimierungskonzept umsetzen.
Pfefferminztee von Aldi und dem Kräutertee von Meßmer: Hier fanden die Tester sehr geringe Mengen an PA.
Diese Marken sind unbedenklich:
Im Pfefferminztee von Teekanne und Kräutertee von Lord Nelson wurden keine Pflanzengifte nachgewiesen.
Wie das Magazin „Markt“ berichtet, hat Rewe zu den Ergebnissen bereits geschrieben, dass Maßnahmen zur Minimierung der Gehalte durchgeführt werden (Die einzige Antwort auf Krebs (Video)).
Einige Pflanzen wie das Jakobskreuzkraut produzieren Pyrrolizidinalkaloide (PA), um sich vor Fressfeinden und Schädlingen zu schützen. Bei maschineller Ernte der Teekräuter geraten die Giftpflanzen, die zwischen den Teepflanzen wachsen, mit in das Erntegut. PA sind wasserlöslich und temperaturbeständig. Schon geringste Mengen reichen aus, um die Leber dauerhaft zu schädigen und krebsfördernd zu wirken.
Pyrrolizidinalkaloide, kurz PA, sind Stoffe, die einige Pflanzen zur Abwehr von Fressfeinden bilden. Insgesamt gibt es mehr als 500 verschiedene PA, die in 6.000 unterschiedlichen Pflanzen vorkommen. In unseren Breiten enthält beispielsweise das Jakobskreuzkraut, das Greiskraut oder der Natternkopf Pyrrolizidinalkaloide.
In größeren Mengen kann der toxische Stoff Leber und Lunge schädigen. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind PA beispielsweise in Kräutertees, Getreide, Salaten, Blattgemüsen und Honigen nachgewiesen. Untersuchungen haben geringe PA-Werte bei deutschem Honig aufgezeigt. Eine akute Gefährdung der Gesundheit ist laut BfR jedoch unwahrscheinlich (Medizinskandal Krebs: Der brisante Leitfaden zu Ihrer Heilung).
Aus Afghanistan sind Todesfälle durch belastetes Getreide bekannt. Gesetzliche Grenzwerte für PA in Lebensmitteln oder Futtermitteln gibt es bislang nicht.
Literatur:
Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann
Naturheilkunde bei Krebs: Aktiv zur Genesung beitragen. Beschwerden und Nebenwirkungen lindern
Die Krebs-Industrie: Wie eine Krankheit Deutschland erobert
Quellen: PublicDomain/NDR/weather.com am 14.02.2018
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Es wundert mich ein wenig, das die Eigenmarken von Aldi, Rewe und Edeka bedenklich sind und große Firmen wie Teekanne und Lord Nelson nicht, Ob dies wohl ein PR-Gag ist und das Fernsehen hat etwas mitgeholfen.
Dies kann ich mir gut vorstellen. Das in Teesorten Gifte enthalten sind kann ich mir auch vorstellen, aber eher dadurch, das durch das Spritzen von Unkrautvernichtungsmitteln, diese Rückstände in den Teepflanzen enthalten sind.
https://zusammenerreichen.wordpress.com/2018/02/13/dicke-luft-unter-landwirten-spritzen-ja-oder-nein/